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Reutlingen

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Fachkräfte fehlen - die Kreishandwerkerschaft blickte auf dieses und das vergangene Jahr

Auch bei der Kreishandwerkerschaft in Reutlingen ist es gute Tradition, beim alljährlichen Neujahrsempfang auf das vergangene und das angebrochene Jahr zu blicken.

Dienstleistungen und Produkte des heimischen Handwerks sind gefragt. Entsprechend gut gefüllt seien die Auftragsbücher – besonders im Baugewerbe. Das jedoch führe aktuell oftmals zu Missverständnissen. In der Öffentlichkeit sei schon der Eindruck entstanden, dass das Handwerk überlastet sei, dass es kleinere Aufträge überhaupt nicht mehr ausführen könne.

Kreishandwerksmeister Dieter Laible ist es daher ein wichtiges Anliegen dieses Bild zu korrigieren. Es sei mitnichten so, dass kleinere Aufträge nicht mehr ausgeführt werden könnten. Laible bittet die Kunden allerdings um Verständnis. Nicht jeder Auftrag könne im Moment zum passenden Zeitpunkt ausgeführt werden.

Auf der derzeit guten, wirtschaftlichen Situation dürfe sich das Handwerk aber nicht ausruhen. Denn das Jahr zwei-tausend-achtzehn bringe altbekannte, wie neue Herausforderungen mit sich – Stichwort: Nachwuchs- und Fachkräftemangel. Dennoch könne die Kreishandwerkerschaft mit den Ausbildungszahlen und insbesondere der Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverhältnisse sehr zufrieden sein. Trotzdem müsse sie am Nachwuchsproblem dran bleiben.

Die Reutlinger Feuerwehr hat mit der Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer Projektpartner gefunden. Zusammen wollen sie die Jung-Feuerwehrler fürs Handwerk begeistern soll. Außerdem müsse der Fokus darauf liegen, gut ausgebildete Fachkräfte zu halten. Doch trotz oder vielleicht gerade wegen dieser bevorstehenden, großen Aufgaben geht die KHS voll Zuversicht in diese Jahr.


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