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Tübingen

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Neues für Ältere - Das neu errichtete Nonnenmacherhaus bietet Einiges

Das Nonnenmacherhaus ist neu gebaut. Die Familie Nonnenmacher aus Tübingen hat in ihrem Erbe einen ganz speziellen Wunsch geäußert. Ihr Geld wollten sie dafür einsetzen, dass es anderen Menschen im Alter einmal besser geht als Ihnen. Alte Menschen sollen dort nun gemeinsam gut leben.

Barrierefrei ist das Gebäude fast überall. Den Menschen wollte der Architekt Roland Wied vom Planungsbüro W5 es so einfach wie möglich machen. Der Treppenaufstieg ist zum Beispiel mit vielen Lampen hell gestaltet. Dadurch sind alle Treppen gut sichtbar. Außerdem schufen die Architekten Gemeinschaftsräume. Eva Hieber freut sich richtig hier einzuziehen und hat einiges vor. Unter anderem wollen die baldigen Bewohner einmal im Monat einen Bruch organisieren, sowie Yoga und Malkurse anbieten. Das Projekt hat das gemeinschaftliche Leben zum Ziel. Zwischen den Menschen sollen Freundschaften entstehen. Außerdem ist bei sechs Euro Kaltmiete auf den Quadratmeter auch gleich etwas gegen Altersarmut getan. Im Haus wird auch die Beratungsstelle für ältere Menschen und deren Angehörige einziehen. Diese Beratungsstelle gibt es schon lange im Landkreis Tübingen. Bis jetzt ist sie in der Tübinger Kirchgasse 1. Jetzt wollen Sie dahin wo die älteren Menschen leben. Ins neue Nonnenmacherhaus in der Tübinger Gartenstraße. Hier sind sie nicht Vermieter sondern Veranstalter. Es wäre extra eine Mitarbeiterin eingestellt worden, die bei Fragen der Lebensgestaltung unterstütze und Veranstaltungen organisiere, erklärte Sabine Schneider, die dem Vorstand der Beratungsstelle angehört. Bei allen weiteren Beratungsanliegen stehen die Mitarbeiter der Beratungsstelle ebenfalls gerne zur Verfügung. Bezahlt werden muss das Ganze natürlich auch. So hat die Nonnemacherstiftung mit dem Geld aus dem Erbe das Haus errichtet. Die Mieteinnahmen werden die Instandhaltungskosten decken.


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