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Eningen

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Heike Hänsel von der Linken auf Redaktionsbesuch

Die Linke möchte nach der Bundestagswahl am Sonntag weiterhin drittstärkste Kraft im Land sein. Die Tübinger Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel besuchte die RTF.1-Redaktion in Eningen.

Der Geschäftsführer von RTF1 Stefan Klarner begrüßte die Linke Politikerin Heike Hänsel im Sender. Die Tübingerin kämpft vor allem für soziale Gerechtigkeit. Sie möchte zusammen mit der Linken drittstärkste Kraft im Land werden. Hänsel möchte verhindern, dass die AFD auf Platz drei kommt. Das sei eine klare Kampfansage von der Linken. Ihre Partei stünde auch für den Kampf gegen Armut, sowie für bessere Renten und bessere Arbeitsbedingungen. Eine gute Rente, wie sie Heike Hänsel will, müsse Deutschland bezahlen können. Die Linke möchte die bestehenden Strukturen ändern, um dies zu gewährleisten. Es sei ein Skandal, dass im reichen Deutschland die Rente aus drei verschiedenen Säulen plus der Säule Flaschensammeln bestünde. Heike Hänsel möchte die Rente wieder zu gleichen Teilen aus Arbeitnehmer und Arbeitgeberanteilen finanzieren und dadurch eine Mindestrente von über tausend Euro bezahlen. Gerechter soll es auch bei den Mietkosten zugehen findet Heike Hänsel. Vor allem für Tübinger, die besonders hohe Mietpreise bezahlen, ist dieses Thema interessant. Es sei unfassbar, dass die Miete für einige Haushalte die Hälfte des Einkommens ausmache. Dies seien untragbare Zustände, die die Linke schon lange kritisiere, so Hänsel. Sie und die Linke möchten unter anderem die Mietpreisbremse verbessern. Dadurch wollen sie bezahlbaren Wohnraum schaffen. Hänsel meint auch, dass es einen Regierungswechsel geben müsse. Nur so erreiche die Linke ihre Ziele. Eine Koalition mit der Linken könne es nur geben, wenn eine gute Sozialpolitik und eine Antikriegspolitik auf der Agenda der anderen Partei Stünde, so Hänsel. Sie möchte viel schaffen. Ob die Wählerinnen und Wähler ihr die Möglichkeit dazu geben, entscheidet sich am Sonntag.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Wachstum bei den Übernachtungszahlen Das statistische Landesamt bescheinigte dem Landkreis Tübingen für das Jahr 2016 sowohl bei der Gäste- als auch bei der Übernachtungszahl ein historisches Hoch. Diese Rekordzahlen konnten nun, laut der amtlichen Statistik, auch im Jahr 2017 weiter gesteigert werden.
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Weniger Kirchenmitglieder, weniger Pfarrstellen Bis zum Jahr 2024 wird sich die Reutlinger Evangelische Gesamtkirchengemeinde mit zehn Pfarrstellen begnügen müssen. Das Stadtjugendpfarramt und jeweils eine halbe Stelle in Reutlingen West-Betzingen und in der Katharinenkirchengemeinde fallen weg.
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Halbe Milliarde für Wohnraum Der Tübinger Wohnungsmarkt ist angespannt. Das Land Baden-Württemberg reagiert jetzt auf die Probleme in Städten wie Tübingen und bringt eine Wohnraumförderung in Höhe von einer halben Milliarde Euro auf den Weg.

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