RTF.1 - Radio für die Region Neckar-Alb

Region Neckar-Alb bei Nacht Region Neckar-Alb bei Tag

Webradio hören Winamp, iTunes Windows Media Player Real Player QuickTime

Zolli Basel

Foto: Pixabay
Neue Elefantenanlage Tembea: Elefantenbulle Jack hat vier Elefanendamen

Seit Ende August trifft der neue afrikanische Elefantenbulle Jack alle vier Kühe im Zoo Basel. Auch mit Heri, der Leitkuh, und Malayka, der Ältesten, verliefen die Zusammentreffen bisher gut. Die Integration von Jack in die Basler Elefantenherde hat also bestens geklappt. Dank der neuen Anlage Tembea können die fünf Tiere nun zusammen sein, sich aber dennoch aus dem Weg gehen.

Es war eine Grossaktion: Nach 30-stündiger Reise in einem extragrossen Spezialcontainer vom Sosto Zoo (Ungarn) in den Zoo Basel wurde Elefantenbulle Jack (24) am 11. Mai 2017 mit Hilfe eines Krans in sein neues Zuhause, die Elefantenanlage Tembea, gehievt. In den ersten Tagen war er noch abgetrennt von den vier Elefantenkühen. Doch schon bald kam es zu direktem Kontakt. Bereits am 17. Mai erfolgte ein Zusammentreffen mit Maya (23) und Rosy (22). Dieses erste Treffen verlief sehr ruhig, die beiden Kühe schienen mehr mit sich selbst beschäftigt als mit Jack. Am 24. Mai stiess auch Heri (41) dazu. Die Leitkuh der Elefantengruppe im Zolli hatte zuerst Respekt vor dem Bullen und mied ihn. Nach einigen Tagen traute sie sich aber, sich Jack zu nähern. Seither waren die vier Tiere regelmässig zusammen.

Und Malayka (46)? Die älteste der vier Elefantenkühe wurde in den ersten Wochen wegen ihres hohen Alters bewusst weiterhin von Jack abgetrennt. Doch weil sich die beiden am Tor häufig freundlich beschnupperten und Jack mit den anderen drei Kühen sehr behutsam umging, wurden am 24. August erstmals alle fünf Tiere zusammengelassen - und dies mit Erfolg: „Bisher verliefen die Zusammentreffen jeweils friedlich und entspannt", sagt Kurator Adrian Baumeyer. „Es gab jedenfalls keine nennenswerten Zwischenfälle."

Die Tiere haben die Wahl

Die am 16. März 2017 eröffnete neue Elefantenanlage Tembea hat eine Fläche von mehr als 5'000 Quadratmetern und ist damit 2,6 Mal so gross wie die alte Anlage aus den 1950er-Jahren. Mit Tembea stehen den Afrikanischen Elefanten zudem neben einer Freilaufhalle neu drei grosszügige Aussenanlagen zur Verfügung. Dies hat den weiteren Vorteil, dass die Elefanten, wenn alle Tore geöffnet sind, zusammen sind, sich aber dennoch aus dem Weg gehen können. „Die Tiere wählen selber, wo und mit wem sie sich aufhalten wollen", sagt Kurator Adrian Baumeyer. „Das funktioniert sehr gut und entspricht dem Verhalten in der Natur." In der alten Anlage hatten die Tiere nicht die Möglichkeit, sich gesondert zu bewegen. In der Natur sondern sich die Bullen von den Kuhherden ab und leben einzelgängerisch oder in kleinen, nicht stabilen Gruppen.

Tragzeit von fast zwei Jahren

Damit die Elefantenkühe im Zoo Basel wieder zur Ruhe kommen können, werden der Bulle und die Kühe in der Nacht getrennt. „Vielleicht wird dies in Zukunft aber nicht mehr nötig sein", sagt Kurator Adrian Baumeyer. Auf Jack ruhen grosse Hoffnungen: Der Bulle soll im Zoo Basel dereinst für Nachwuchs sorgen. Bis es soweit ist, wird es aber noch eine Weile dauern. Bei Elefanten liegt die Tragzeit bei fast zwei Jahren (rund 22 Monate), und Elefantenkühe sind nur während des sogenannten Östrus jeweils einige Tage befruchtungsfähig. Die ersten Kontakte zwischen Jack und den Kühen stimmen in Bezug auf Nachwuchs aber zuversichtlich.

Quelle: Zolli Basel


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: pixelio.de - Rainer Sturm Foto: pixelio.de - Rainer Sturm
Rommelsbacher Darrenstraße ab Montag halbseitig gesperrt Am Montag starten in Rommelsbach die Arbeiten zur Technischen Sanierung des Regenüberlaufbeckens in der Darrenstraße. Die Arbeiten umfassen hauptsächlich die Sanierung und den Neubau diverser Schächte, den Bau eines Betriebsgebäudes und die Herstellung neuer Betriebsflächen.
Foto: Pixabay.com
Streng geschütztes Wisent erschossen - WWF stellt Strafanzeige gegen Amtsleiter: "Das erste seit 250 Jahren" Ein freilaufender Wisent ist in Brandenburg bei Lebus (Märkisch-Oderland) von einem Jäger erschossen worden. Die Anordnung dazu hat demWWF zufolge der Lebuser Ordnungsamtsleiter erteilt. Gegen ihn hat der WWF Deutschland jetzt Strafanzeige gestellt. "Die Abschussfreigabe eines streng geschützten Tieres ohne ein ersichtliches Gefährdungs­potential ist eine Straftat", begründet WWF-Vorstand Naturschutz Christoph Heinrich den Schritt. "Nach über 250 Jahren ist ein Wisent in Deutschland gesichtet worden und alles was dem Ordnungsamt einfällt, ist der Abschuss." Das Tier, das aussieht wie ein Büffel oder ein Bison, war aus Polen nach Deutschland gewandert. Anlass für unsere Redaktion, nicht nur diesen Vorfall zu beleuchten, sondern auch Interessantes und Wissenswertes über das Wisent zusammenzustellen.
Foto: RTF.1
16. Metzgerstraßenfest in Reutlingen Das Metzgerstraßenfest in Reutlingen steht wieder an. Diesen Samstag verwandelt sich die Einkaufstraße aufs Neue in eine Festmeile.

Weitere Meldungen