RTF.1 - Radio für die Region Neckar-Alb

Region Neckar-Alb bei Nacht Region Neckar-Alb bei Tag

Webradio hören Winamp, iTunes Windows Media Player Real Player QuickTime

Eningen unter Achalm

Foto: RTF.1
CDU-Abgeordnete Annette Widmann-Mauz im Redaktionsgespräch mit RTF.1

Sie ist nicht nur Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Tübingen: Annette Widmann-Mauz steht auch auf der CDU-Landesliste in Baden-Württemberg auf Platz 2. Im Gesundheitsministerium ist sie Parlamentarische Staatssekretärin; außerdem ist sie Mitglied des CDU-Bundesvorstands und nicht zuletzt Bundesvorsitzende der Frauen-Union. Jetzt war Annette Widmann-Mauz zu Gast in der RTF.1-Redaktion und hat unseren Fragen Rede und Antwort gestanden.

Annette Widmann-Mauz zu Besuch in der RTF.1-Redaktion in Eningen. Nach Ansicht der  Tübinger Bundestagsabgeordneten spielt lokales und regionales Fernsehen in der Medienlandschaft eine besonders wichtige Rolle. "Weil die Bürgerinnen und Bürger hier die Informationen erhalten, die in der Region relevant sind", so Widmann-Mauz. "Was ist passiert? Wer war da? Und das auch wirklich in Bildern zu sehen und nicht darauf warten zu müssen, dass man mal 3 Sekunden das Glück hat in einer der bundesweit tätigen Medien zu erscheinen. Hier hat man die Gewissheit, gute Information ausgewertet und dann immer kontinuierlich zu erhalten."
 
Deshalb am Anfang gleich ein Thema, das gerade in Universitätsstädten wie Tübingen vielen auf den Nägeln brennt: Es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Für Widmann-Mauz ist eine Lösung des Problems: das Angebot vergrößern durch finanzielle Erleichterungen. "Und deshalb müssen wir Familien auch unterstützen, wenn sie Wohneigentum bilden wollen, denn dann haben sie nicht nur für sich selbst, sondern das entlastet natürlich auch den allgemeinen Wohnraum und trägt dazu bei, dass auch eine Form von Alterssicherung getätigt wird", so Widmann-Mauz.
 
Alterssicherung: Das nächste Stichwort. Immer mehr Menschen sorgen sich um ihre Zukunft. Die Aussicht, den Lebensabend in Armut verbringen zu müssen, ist eine Horrorvorstellung. "Der wichtigste Beitrag ist zunächst einmal sozialversicherungspflichtige Beschäftigung", so Widmann-Mauz. Hier müsse man vor allem dafür sorgen, dass Langzeitarbeitslose wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt unterkämen.
 
Hier hat Widmann-Mauz vor allem Mütter im Blick – insbesondere alleinerziehende Mütter.  Hier möchte sie die Betreuung stärken, einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Kindern um Grundschulalter. "Deshalb stehen wir ganz klar für den Rechtsanspruch, nach familienbedingter Teilzeit wieder zurückzukehren zu können, denn familiäre Unterbrechungen dürfen nicht in der Sackgasse und am Ende in Altersarmut enden", sagte die CDU-Politikerin.
 
Als Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium ist Widmann-Mauz Expertin in gesundheitspolitischen Fragen. Hier will sie um den Erhalt der medizinischen Infrastruktur kämpfen – vor allem im Ländlichen Raum. Die Apotheken sollten erhalten bleiben.
 
"Und deshalb wollen wir ein Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel, damit nicht am Ende zwar in Holland oder woanders eine Apotheke ist, die mir aber am Wochenende auf dem Notdienst auf der Schwäbischen Alb oder in Starzach am Neckar überhaupt nicht zur Verfügung steht", sagte Widmann-Mauz. 
 
Anlässlich des Studiobesuchs zeichnete RTF.1-Moderator Roland Steck die Sendung „Im Gespräch mit Annette Widmann-Mauz“ auf. Das Interview ist am Sonntag auf RTF.1 zu sehen.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Zwei Mädchen während Schulfeier sexuell belästigt Auf dem Schulfest einer Gemeinschaftsschule in der Tübinger Westbahnhofstraße sind am Donnerstagabend offenbar zwei Mädchen sexuell belästigt worden.
Foto: Landgericht Tübingen
Zehn Hautärzte wegen gewerbsmäßigen Betrugs vor Gericht Vor dem Landgericht Tübingen müssen sich zehn Hautärzte aus Tübingen, Reutlingen, Pfullingen und Metzingen wegen gewerbsmäßigen Betrugs verantworten.
Foto: RTF.1
Jetzt kommt Streik - Die Pflegekräfte der Uniklinik kämpfen weiter für mehr Personal Die Pflegekräfte hatten bereits für mehr Personal demonstriert. Dennoch hatte die Geschäftsleitung des Uniklinikums nicht nachgegeben. Jetzt greift die Gewerkschaft ver.di zum äußersten Mittel. Am kommenden Mittwoch wird am Tübinger Uniklinikum gestreikt. Auch am Freiburger Uniklinkum wird gestreikt, allerdings erst am Donnerstag. Der Pflegenotstand, nicht nur ein Tübinger Problem.

Weitere Meldungen