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Dürre

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Bundesaußenminister fordert von Weltgemeinschaft mehr Einsatz gegen Hunger

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat angesichts der schlimmsten Dürre seit fünfzig Jahren in Ostafrika die internationale Gemeinschaft zu deutlich mehr Anstrengungen aufgefordert. "Wir müssen noch weitere Mittel mobilisieren", sagte Gabriel der Neuen Osnabrücker Zeitung". Deutschland sei inzwischen zweitgrößter Geber im Bereich der Humanitären Hilfe. "Wir werden auf diesem Weg weitergehen", erklärte der Außenminister. Am Horn von Afrika habe die Dürre vielen Menschen ihre Lebensgrundlage genommen.

"Felder sind verdorrt, Vieh gestorben, Menschen hungern. Da können wir nicht untätig sein", mahnte der SPD-Politiker. Er werde nicht nachlassen, auch andere Länder zu mehr finanziellem Einsatz zu bewegen. "Wir sprechen mit anderen Gebern, auch mit denen, die mehr machen könnten. Dazu zählen wir China, Russland und auch Saudi Arabien", erklärte der Minister.

Inzwischen seien etwa 55 Prozent des von den Vereinten Nationen bezifferten Bedarfs zur Linderung der Hungerkatastrophe gedeckt. "Aber das heißt auch, es fehlen noch 45 Prozent", erklärte Gabriel.

Die Welthungerhilfe hat unterdessen bei der aktuellen Vorstellung ihrer Jahresbilanz 2016 an die Bundesregierung appelliert, beim bevorstehenden G-20-Gipfel beim Thema Hungerbekämpfung die Rolle des "Vorreiters" zu übernehmen. "Die Situation in Afrika wird entscheidend für eine friedliche geopolitische Entwicklung sein", erklärte die Präsidentin der Hilfsorganisation, Bärbel Dieckmann in Berlin.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Besonders starke Preisanstiege bei Lebensmitteln Die Preissprünge bei Lebensmittel sind in den vergangen Jahren deutlich stärker ausgefallen als die generelle Teuerung. Danach sind Lebensmittel von 2010 bis September 2017 um 16,3 Prozent teurer geworden. Insgesamt stieg die Inflation in dem Zeitraum allerdings nur um 9,6 Prozent.
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Bund bekommt Kredit an Air Berlin wohl zurück - "gut verzinst" Der Bund wird seinen 150-Millionen-Euro-Kredit an die insolvente Airline Air Berlin wohl zurückbekommen - "gut verzinst". Das versichert der für die Insolvenz zuständige Generalbevollmächtigte Frank Kebekus.
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Anfang November drohen wohl 4000 Kündigungen bei Air Berlin In wenigen Tagen könnte die insolvente Air Berlin rund 4000 Mitarbeitern die Kündigung ausstellen, sofern es keine Transfergesellschaft gibt. Dies sagte der für die Insolvenz zuständige Generalbevollmächtigte Frank Kebekus. Die Empörung über das per Bankbürgschaft gesicherte Gehalt von Air-Berlin-Vorstandschef Thomas Winkelmann empfindet Kebekus als Heuchelei.

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