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Karlsruhe / Dortmund / Rottenburg

Foto: Montage: KM
BVB-Bomber: Bundesanwaltschaft übergibt an Staatsanwaltschaft Dortmund

Im Fall des Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft Dortmund abgegeben. Der Verdächtige aus Freudenstadt war in Tübingen auf dem Weg zur Arbeit festgenommen worden.

Die bisherigen Ermittlungen hätten keine Anhaltspunkte für einen  terroristischen Hintergrund des Anschlags ergeben, so die Behörde. Die Ermittlungen  waren ursprünglich von der Bundesanwaltschaft übernommen worden, weil  am Tatort drei Bekennerschreiben aufgefunden worden waren. Darin wurde
ein radikal-islamistisches Tatmotiv behauptet. Die weiteren  Ermittlungen hätten hierfür jedoch keinerlei Belege geliefert.  Vielmehr sei davon auszugehen, dass der Anschlag von dem dringend  Tatverdächtigen Sergej W. allein aus monetären Interessen verübt  worden sei. Vor diesem Hintergrund fehle es an einem Staatsschutzdelikt von  besonderer Bedeutung.

Der dringend Tatverdächtige Sergej W. hatte zuletzt in Rottenburg gewohnt und in Tübingen im Heizkraftwerk auf der Morgenstelle gearbeitet, wo er auch festgenommen worden war. Er streitet die Tat weiterhin ab.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Besonders starke Preisanstiege bei Lebensmitteln Die Preissprünge bei Lebensmittel sind in den vergangen Jahren deutlich stärker ausgefallen als die generelle Teuerung. Danach sind Lebensmittel von 2010 bis September 2017 um 16,3 Prozent teurer geworden. Insgesamt stieg die Inflation in dem Zeitraum allerdings nur um 9,6 Prozent.
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Bund bekommt Kredit an Air Berlin wohl zurück - "gut verzinst" Der Bund wird seinen 150-Millionen-Euro-Kredit an die insolvente Airline Air Berlin wohl zurückbekommen - "gut verzinst". Das versichert der für die Insolvenz zuständige Generalbevollmächtigte Frank Kebekus.
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Anfang November drohen wohl 4000 Kündigungen bei Air Berlin In wenigen Tagen könnte die insolvente Air Berlin rund 4000 Mitarbeitern die Kündigung ausstellen, sofern es keine Transfergesellschaft gibt. Dies sagte der für die Insolvenz zuständige Generalbevollmächtigte Frank Kebekus. Die Empörung über das per Bankbürgschaft gesicherte Gehalt von Air-Berlin-Vorstandschef Thomas Winkelmann empfindet Kebekus als Heuchelei.

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